Autor Thema: Verweis auf Kehrvers am Ende einer Textzeile  (Gelesen 1567 mal)

georgfx

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Verweis auf Kehrvers am Ende einer Textzeile
« am: Freitag, 15. November 2019, 21:13 »
Servus zusammen

Ich würde gerne am Ende einer Strophe eines Liedtextes einen Verweis auf den Kehrvers machen. Gerne mit der Formatierung, die \set stanza = #"Kehrvers" ergeben würde. Diese "Silbe" wird jedoch logischerweise "geschluckt", da keine Noten mehr da sind. Ich hab´s mit einer Parallelstimme probiert:<<{f1}{s2 s}>>. Funktioniert leider auch nicht...

Für Euch ist´s wahrscheinlich ganz einfach...

Vielen Dank
Georg

Manuela

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Antw:Verweis auf Kehrvers am Ende einer Textzeile
« Antwort #1 am: Sonntag, 22. März 2020, 18:16 »
Bitte ein kompilierbares Minimalbeispiel  :)
Danke für eure Hilfe
viele Grüße
-- Manuela

Sebastian

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Antw:Verweis auf Kehrvers am Ende einer Textzeile
« Antwort #2 am: Sonntag, 11. Oktober 2020, 22:02 »
Ich löse das über eine RehearsalMark:
# Plaziere eine Mark unter den Taktstrich am Ende der Zeile:

kv = {
  \once \override Score.RehearsalMark.direction = #DOWN
  \once \override Score.RehearsalMark.break-visibility = #begin-of-line-invisible
  \tweak self-alignment-X #.5
  \mark \markup \bold \small "Kv"
}

So binde ich das ein:
\breathe e8 d d e4 e
  \kv
  \bar "||"

Ergebnis im Anhang.

C_E

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Antw:Verweis auf Kehrvers am Ende einer Textzeile
« Antwort #3 am: Montag, 12. Oktober 2020, 10:06 »
Lieber Sebastian,

Ich kann dir mit deinem Problem leider nicht helfen.

Was ich aber bisher gelernt habe, ist die Wichtigkeit einesr guten "Dokumentation". Wenn du deine Frage sehr ausführlich und  ohne Unklarheiten stellst, ist die Chance höher.
Das wichtigste dabei ist das "kompilierbare Minimalbeispiel", das Manuela erwähnt hat.

Das ist ein Stück Code, den man als "Helfer" einfach kopieren kann, und der dann funktioniert.
Ohne weiteres Nachdenken, ohne Sachen (und wenn es nur ein \relative wäre) noch eingeben zu müssen.
Gleichzeitig sollte es so kurz sein, dass man es mit einem Blick verstehen kann. (Also zB Text vereinfachen, nur Notenwerte der Basiszählzeit, ...)

Das ist ein echtes Stück Arbeit, weil man dadurch das Problem schon so weit verstanden haben muss, dass man es in 20 (oder wie viel auch immer) Zeilen beschreiben muss.
Leider muss ich aber aus eigener Erfahrung sagen, dass es sich lohnt. Manchmal merkt man schon durch das Minimalbeispiel selber den Fehler, oder bekommt einen Tipp.
Und wenn nicht, dann freuen sich die anderen, dir direkt helfen zu können, ohne nach Ordnerstruktur oder Dateiversion fragen zu müssen.

Dazu gibt es auch einen Artikel abgelegt hier im Forum: https://lilypondforum.de/index.php/topic,5.0.html,
bzw dann eine Erklärung zum Begriff "Minimalbeispiel" auf der LilyPond-Webseite: http://lilypond.org/tiny-examples.de.html


Ich wünsch dir viel Spaß beim Tippen,

Caspar