Folgendes Beispiel sieht bereits so aus, wie es soll (Notation könnte ebensogut als \grace sein, aber ich glaube nicht dass das für das Problem relevant ist):
\version "2.19.83"
\new Staff
{
\key e \major
\clef "treble_(8)"
\time 2/4
\voiceTwo
\partial 4
\set tieWaitForNote = ##t \afterGrace e4 { \once\stemUp b,8~ \once\stemUp e~ \once\stemUp gis~ \once\stemUp b~ }
<b, e gis b e'>2
}
Meine Frage ist jetzt: Gibt es eine bessere Möglichkeit, die Halsrichtung der Vor-/Nachschlagnoten zu ändern, ohne dies für jede Note einzeln (oder mit "globalen" \stemUp davor and \stemDown) vornehmen zu müssen, um eine Kollision mit den Bindebögen zu vermeiden?
Dieses Beispiel von lilypond.org (http://lilypond.org/doc/v2.18/Documentation/notation/special-rhythmic-concerns) schlägt vor, an den grace-properties zu drehen, aber ich bekomme das nicht so hin, dass es die gewünchte Wirkung hat (offenbar haben \voiceXXX-settings Vorrang, oder ich bekomme den Kontext einfach nicht richtig hin...
\relative c'' {
\new Staff {
$(remove-grace-property 'Voice 'Stem 'direction)
$(add-grace-property 'Voice 'NoteHead 'style 'cross)
\new Voice {
\acciaccatura { f16 } g4
\grace { d16 e } f4
\appoggiatura { f,32 g a } e2
}
}
}
Am einfachsten ist es den Beam mittels ^[ ... ] selbst zu setzen, imho. Also manual Beam mit direction-modifier.
\version "2.19.83"
\new Staff
{
\key e \major
\clef "treble_(8)"
\time 2/4
\voiceTwo
\partial 4
\set tieWaitForNote = ##t
\afterGrace e4 {
b,8~^[ e~ gis~ b~]
}
<b, e gis b e'>2
}
Gruß,
Harm
Das ist in der Tat eine elegante und platzsparende Lösung.
Trotzdem würde mich (aus reiner Neugier) noch interessieren, wie, bzw. ob, die grace-properties sich entsprechend setzen ließen.